Gefälschte Freundschaft


Guten Abend meine lieben!

Heute werde ich mal über das Thema „Freundschaft“ und dessen Vertrauensbasis schreiben. Es ist und bleibt mir ein Rätsel, wie man sich einfach immer und immer wieder in gewissen Menschen täuschen kann. Es bleibt mir auch ein Rätsel, weshalb Menschen mit einem anderen Menschen es Tage/ Wochen/ Jahre aushalten, sich die intimsten und persönlichsten Dinge erzählen, wenn sie doch völlig problemlos und schnell auswechselbar sind. Ich meine, ich erzähle doch nicht jedem Menschen meine Geheimnisse/Gedanken/ Wünsche! Ich tue dieses auch nicht -nach kurzer Zeit-. Denn ich habe bereits lernen müssen/ dürfen, das Vertrauen nun mal auf eine gewisse Zeit beruht. Mal abgesehen davon gibt es ja auch gewisse Themen, welche man aus Zaghaftigkeit nicht unmittelbar nach dem ersten Kennenlernen preisgibt. Worauf ich hinaus möchte ist, dass man wohl niemals risikolos an neue Freundschaften herantreten darf. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass es Menschen von „heute“ sind? Es gibt tatsächlich noch Freundschaften, welche seit Jahrzehnte bestehen und es funktioniert! Seltsam oder? Liegt es daran, dass wir in einer schnelllebigen Zeit herumspazieren? Liegt es daran, dass viele Menschen einfach nur noch mit sich selbst beschäftigt sind? Niemand ist perfekt, dass bin auch ich nicht. Und ganz ehrlich? Das möchte ich auch gar nicht sein, denn solch ein Leben stelle ich mir sehr anstrengend und langweilig zugleich vor.

Das Leben besteht vom ersten Tag an daraus, was wir Menschen denken. Ohne das Denken, wären wir nicht da, wo wir heute sind. Diese Tatsache betrifft jeden Einzelnen von uns. Das wiederum bedeutet, dass Gedanken auch mal ein durchaus,- chaotisches Ergebnis liefern können. Schließlich denken wir den ganzen Tag. Wir denken nicht nur den ganzen Tag, wir beschäftigen uns auch mit Diesem! Rund um die Uhr ist der Mensch damit beschäftigt, innerhalb der Vergangenheit und Zukunft herumzuwühlen! Und das mit seinen Gedanken. Aber selten bedenken wir die Taten innerhalb der Gegenwart. Das heißt, wenn wir einen Fehler begehen, stellen wir auch dieses meistens verspätet fest. Wo wir dann wieder angekommen sind und gedanklich in der Vergangenheit liegen.

Aber? Das muss man ebenso festhalten! All diese Feststellungen helfen uns dabei, vielleicht in wiederholten Momenten anders zu denken und somit auch zu handeln. Wenn Du, Er, Sie, Es einen Fehler begeht, ist dieses nur menschlich und sollte in keinem Fall verurteilt werden! Selbstverständlich sprechen wir hier von Fehlern, frei von Gewalt an anderen Menschen etc. All dieses was andere Menschen verletzt, ob psychisch, seelisch oder moralisch, zählt nicht in meine Kategorie der Fehler, welche zu belächeln sind. Sind es aber Fehler, die einfach zu negieren sind und man deshalb aber eine Freundschaft zu Dir storniert, weißt Du am Ende was Du davon zu halten hast. Dies sind dann Menschen, die immer wieder mal in Deinem Leben auftauchen werden, welche Du lernen musst -> beiseite zu schieben. Das Gemeine bei dieser Faktizität ist, dass man genau diese Erkenntnis nicht klar deuten kann. Ich habe hin,- und her überlegt und mir jetzt folgendes vorgenommen. Ab sofort werden einfach jegliche Erwartungen heruntergeschraubt! Denn wenn ich dieses geschafft habe, kann ich am Ende nicht enttäuscht werden.

Wie geht Ihr mit solchen Erfahrungen um? Wie geht Ihr auf neue Menschen zu? Ich würde mich sehr über Antworten Eurerseits freuen. Ganz gleich auf welchem Weg.. Gern auch via Mail oder Kommentar.

Tini Kroos

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