Der Verlust eines Menschen..



Es gibt ja die verschiedensten Arten des Trauerns. Zum Einen kann man trauern, wenn man einen Menschen verliert. Man kann aber auch trauern, wenn man einen Partner verliert.. Oder aber wenn man merkt, das ein Mensch sich beginnt zu entfernen und man kein herankommen mehr hat. Es gibt verschiedene Richtungen und für jede braucht man seinen eigenen Weg, des Verarbeitens. Jeder Mensch ist in der Lage und das zum Glück, seine Art für solche Gefühlslagen zu entwickeln und jeder Mensch geht vor allem anders damit um.

Wie gehe ich damit um?

Wenn ich trauere, da ich einen Menschen aus der Familie verloren habe, welchen ich sehr geliebt habe.. zähle ich zu den Personen, welches es verdrängen. NEIN, ist nicht richtig, das weiß ich sehr wohl. Aber so verarbeite ich es eben. Ich denke sehr häufig an die Menschen. Ich spreche manchmal zu ihnen, auch wenn das merkwürdig klingen mag. Aber auch das hilft mir dann in diesem Moment. Es mag etwa poetisch klingen, aber ich verschwende auch keinen Gedanken daran, dass sie nicht mehr da sind. Denn sie sind es noch immer! Für mich ist ein Mensch erst dann verloren, wenn er keinen Platz mehr in Deinem Herzen trägt!

Trauern ist hilfreich und wichtig!

Sie sind nicht mehr greifbar und ich kann vielleicht keine derartige Konversationen mit ihnen führen, aber ich weiß dass es sie noch gibt. Ich denke jeder wird die letzten Sätze verstehen können. Denn diese Gedanken unterstreiche ich mit meinem Verdrängen. Ich verliere auch mal Tränen, aber dass ist meistens der Fall, wenn es emotional nicht mehr zu ertragen ist oder aber ich gezielte Gedanken und Momente zulasse. Ich muss sie nicht einmal zwingend zu lassen, denn gewisse Momente, wie Lieder.. oder gewisse Texte, erwirken völlig selbstständig mein Verhalten. Der Satz "Ruhe in Frieden", sagt mehr aus als uns wahrscheinlich manchmal klar ist. Auch logisch, denn in solchen tragischen Momenten, denken wir nicht einmal daran, diesen Satz auseinander zu bauen oder über den Sinn dessen nachzudenken. - Ruhe -Sagt für mich aus, dass der verlorene Mensch nun ein Leben führt, welches fernab von jeg licher Realität stattfindet. Ein Leben, welches unter anderem das Leben dar stellt, wie es jeder Mensch als einmalige Chance erhalten sollte. In Frieden.. Beinhaltet denselben Effekt, nur mit dem Unterschied, dass wir dieses als lebender Mensch vom Herzen wünschen. Sprich, selbst in diesen drei Worten, sind Gedanken aller Menschen drin. Sie werden variiert und unterschiedlich erfasst. Ich für mich, definiere sie klar und deutlich, als ein ruhiges und glückliches Leben. Und mit diesen Worten, kann man geliebte Menschen gehen lassen. Unser Schmerz, besitzt dabei einen völlig anderen Part und der Mensch, welcher gegangen ist, würde sicher keinen Schmerz hinterlassen wollen.

Der Schmerz ist nur eine gewisse Zeit - wohltuend -.



Deshalb ist es wichtig, stets vielseitig zu denken und sich nicht vom Schmerz leiten zu lassen. Wenn der Verlust einer Beziehung stattfindet, ist es wiederum was ganz anderes. Selbstverständlich hängt es mit den Jahren der Verbundenheit zusammen, aber dennoch.. ist es nicht dasselbe. Für mich zumindest. Ein Partner ist stets zu "ersetzen" Kinder, Familienangehörige niemals. Ein Partner kann jedoch über Jahrzehnte auch gravierenden Schmerz hinterlassen, wenn er geht. Aber ich denke sagen zu können, dass dieser Schmerz vorbeigeht. Anders, aber er geht vorbei.

Man beachte die Ausnahmen

Sicher gibt es immer Ausnahmen! Ich spreche niemals von der Allgemeinheit, sondern lediglich von meinen Gedanken. Gut, ich bin 33 Jahre und weiß nicht wie es ist, wenn man 30–40 Jahre ein und denselben Partner an seiner Seite trägt und man somit sein halbes Leben teilte. Aber zum derzeitigen Stand, behalte ich meine Ansicht. Man sucht sich bei dieser Art von Verlust, auch einen Weg und dieser ist meist abhängig von dem Grund der Trennung. Dieses hier detailliert zu verfassen würde jedoch eine Weile dauern. Wenn Interesse besteht, werde ich mich gerne ran setzen und dieses Thema ausreichend und umfassend thematisieren. "Jeder Schmerz geht vorbei", sagt man. Aber das stimmt so nicht ganz. Zumindest darf man diese Worte nicht Wortgenau nehmen. Ich denke dass es eher passt, sagen zu können: “Der Schmerz wird sich evtl. im Ausmaß negieren, aber dennoch wird er immer im Herzen bleiben”. Suche Dir einen Weg, um mit dem Schmerz umgehen zu können. Wenn Worte nicht reichen, dann wähle den Weg der professionellen Hilfe.

Es gibt viele kompetente und fachliche Anlaufstellen, die mit Sicherheit gerne bereit sind, zu helfen. Es mag viele Wege geben, welche man Dir anbieten kann. Da ich keine Geschichten von Euch kenne, mag ich es mir nicht erlauben, allgemeine Tatsachen und Hilfsmittel zu hinterlegen. Jeder Mensch ist anders und jeder trägt seine Geschichte. Jeder Mensch reagiert aber auch anders, da andere er Charaktereigenschaften besitzt. Deshalb ist eine spezielle Richtung hier in keinem Fall richtig. Anbieten kann ich jedoch und das tue ich gerne und immer wieder, meine Hilfe. Ich bin gerne bereit, Kontaktaufnahmen zuzulassen und mir entsprechende Gedanken zu machen. Traue Dich einfach, denn ein verbaler Austausch mag in gewissen Fällen mehr helfen, als Dir vielleicht klar ist. Hinzu kommt, dass ich eine fremde Person in Deinem Leben bin und deshalb völlig neutral an Deine Worte herantreten kann/ werde.

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