Kindererziehung

Bevor ich anfange zu schreiben, möchte ich hier festhalten dass meine Kinder mein Leben sind und ich jeden Tag dankbar bin, an denen beide gesund an meiner Seite sind. Zeitgleich schreibe ich stets aus eigenen Erfahrungen und richte keinerlei Korrekturen gewisser Erziehungsmethoden, in pädagogischer Hinsicht.

Man redet und schwärmt immer von dem Leben mit Kindern, richtig? Selbstverständlich möchte niemand seine Kinder missen, aber dennoch darf und sollte man es auch zugeben können, wenn man einfach nicht mehr kann/ am Ende ist. Wir sind auch nur Menschen und haben mit der Geburt unserer Kinder schließlich keine Extraportion Geduld mitgeliefert bekommen. Spielen wir einmal einen Alltag mit Kindern durch.. oder anders, worauf man den ganzen Tag zu achten hat und was man im Hinterkopf trägt?! Folgt jetzt..

Nachts kann man nicht ruhig schlafen, wenn man spürt das sein Kind evtl. krank wird. Da reicht bei mir schon ein Husten oder Schnupfen. Der ganze Tag dreht sich darum, seinem Kind stets Getränke und Obst anzubieten. Sich Spiele einfallen zu lassen, um das Essen anzuregen.. Abends, wenn man dann denkt, dass sein Sohn eigentlich hundemüde sein sollte und man es zugegebenermaßen auch nur noch ist, folgt der nächste Bereich des Tages. Das ins Bett bringen.. Eine Sache die nur gut oder schlecht laufen kann! Ein Zwischending habe ich bisher nicht erleben dürfen. Mama .. Das Wort höre ich abends öfter, wie am Tag. Nebenbei schwirren einem aber auch viele viele andere Sachen im Kopf.

Vielleicht hat man Ärger mit einer Freundin, einem Partner oder auf Arbeit. Diese Momente veranlagen natürlich, dass man an seine Grenzen stößt und vielleicht mal gereizter antwortet, als es angebracht sei. Die Kunst liegt darin, alles abzublenden, was einem das Leben schwer macht. Nur wenn es Dir gut geht, geht es auch Deinen Kindern gut.. Denn! Egal was passiert, deine Kinder spüren es. Und manchmal ist es so, als wenn sie dann gerade „anstrengender wirken“, als sie es sonst vielleicht sind? Das ist nicht so.. Denn durch Deine Stimmung kommt es Dir einfach nur so vor, würde ich jetzt mal behaupten. Es sei denn!?

Jaaaaaaa, es gibt eine Ausnahme. Die liebe Pubertät! Sie sorgt dafür, dass es Dir manchmal noch mieser geht, als so schon. Denn Kinder oder Jugendliche welche sich in dieser befinden, ergattern plötzlich alles an Dir. Wenn sie sehen, dass Du gerade im Stress bist.. Interessiert es nicht. Am besten alles stehen und liegen lassen und sofort handeln. Regeln? Sind zwar da, aber müssen grundsätzlich erstmal missachtet werden. Man kann es ja probieren.

Anstrengend kann ich Euch sagen! Dann kommt man mal zur Ruhe und der Kleinere von beiden steht wieder vor Dir mit einer Feuerwehrkelle und sagt, dass du erst weiter machen darfst, wenn die Kelle grün ist. Oder Du erlaubst Dir tatsächlich einmal in der Woche den Platz auf der Couch um 20.15 Uhr. Ich sage Dir gleich das man es vergessen kann.. ! Ich sehe sonst keinen Fernseher, außer eben sonntags..Tatort! Aber selbst den bekomme ich erst ab neun mit. Ich könnte eine Liste an Dinge aufzählen, an welche man als Eltern zu denken hat. Egal in welcher Situation oder Stimmung wir uns befinden, es muss stets darauf geachtet werden, was man sagt! In der Pubertät besonders! Ich sage Euch, das ich nichts im Leben habe finden können, was vergleichbar mit der Schwierigkeit einer Kindererziehung ist! Man fährt stets den Weg der Sicherheit und ist im Glauben richtig handeln zu können und am Ende muss man erfahren.. „Ahhhhh, das hätte ich lieber anders schildern sollen oder oder oder“. Also meine lieben.. Das wichtigste in jeder Erziehung ist die Liebe und Zeit für Dein Kind.

Danke für Euch Zeit auf meinem Blog, Tini.

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