Mein Urlaub in Italien


- über Schweiz - Österreich - Liechtenstein - Frankreich -

Nach gut 12 Tagen Abwesenheit, melde ich mich wohl erholt zurück aus meinem Urlaub. Dieses Jahr sind wir in Italien/ Dolcedo gewesen. Beginnend habe ich keinerlei Vorstellung gehabt, von dem was uns dort erwarten würde. Einige Bilder, klar.. die haben wir im Vorfeld gesehen, da man schon in Erfahrung bringen möchte, wo man 10 Nächte verbringt. Grundsätzlich aber zählen wir nicht unbedingt zu den Urlaubern, welche sich zur Geschichte des Ortes und alles Weitere belesen. Kurz und knapp, wir schauen immer was auf uns zukommt, so auch dieses Jahr. Einen Fehler haben wir allerdings gemacht, denn wir sind am letzten Arbeitstag losgefahren, was ich niemandem empfehle. Es kommt natürlich immer darauf an, wie weit man fahren muss. Da wir aber wussten, dass gute 18 Stunden auf uns zukommen? Also erstes Fazit? Plant immer einen extra Tag Urlaub ein und fahrt erholt und ausgeschlafen los.
Wir haben uns am Freitagabend den Wecker auf 1 Uhr nachts gestellt und waren der Ansicht, dass dies Sinn stiftet, da wir zumindest ein wenig Schlaf erhalten. Dies ist im Nachgang aber Quatsch, denn mitten im Tiefschlaf los zu wollen, ergibt wenig Sinn. Angekommen sind wir dann nach vielen, vielen Staus, Baustellen und chaotischen Straßen, nächsten Tag um 19 Uhr. Gefahren sind wir durch die Schweiz/ Liechtenstein und einen kleinen Bereich Österreichs. Hier muss ich das erste Mal stoppen, denn der Ort San-Bernardino (oder auch Sankt-Bernhardin-Pass genannt) hat mich derart fasziniert, dass wir anhalten mussten. Ich habe selten bzw noch nie zuvor, solch eine ruhige und schöne Ausstrahlung erhalten. Es ist wunderschön dort und eigentlich nicht richtig in Worte zu fassen.
Dolcedo - Billissimi
Dolcedo - Billissimi
Frankreich
Monaco
Der Alltag, die Arbeit und wirklich alles was dazugehört, war vergessen! Nach ner guten Stunde haben wir dann aber den Zeitdruck erhalten und haben uns weiter auf den Weg gemacht. Neben all den schönen Gebirgen/ Gegenden und der Ruhe und Perfektion der Schweiz, ging es dann weiter Richtung Österreich. Dort haben wir leider nicht viel sehen können, da es nur knappe 15 Kilometer waren. Aber ich werde mal zum Punkt kommen! Italien.. Durch Mailand durch, kamen wir unserem Ziel dann immer näher. Das ligurisches Meer war nach und nach deutlich zu erkennen. Die Fahrt und dessen Stunden waren ebenso wie weggeblasen, denn wir sind tatsächlich angekommen. Nachdem wir unserem Vermieter via SMS Bescheid gegeben haben, trafen wir uns dann in dem kleinen Ort Dolcedo/ Bellissimi. Überall wo man hingesehen hat, Olivenbäume..Kakteen, Orangen an den Bäumen, Zitronen, Kiwis und Melonenfelder. Ich bin angekommen :0)

Die Unterkunft kann man sich so vorstellen, wie eine kleine gemütliche Souterrainwohnung. Die Luftfeuchtigkeit betraf gute 64% und die Außentemperatur 35 Grad. Man hatte beginnend tatsächlich damit zu tun, gerade weil Zuhause (Deutschland) ja nun nicht unbedingt so schönes Wetter ist. Hinzukommt, dass wir natürlich dicke Bettwäsche mit hatten, was sich dann zum zweiten Abend hin ganz schnell erledigt hat. Die Wohnung ist auf 2 Etagen aufgebaut und selbst an eine Waschmaschine hat man dort gedacht.. Sehr gut, kann ich Euch sagen.. denn nach dem Urlaub ohne Dreckwäsche nach Hause zu kommen, macht schon was aus oder? Und bei 35 Grad, trocknete die Wäsche sehr schnell! Sprich? Unsere Maschine lief jeden Tag. Nun zurück zum Thema.. Der Ort Bellissimi liegt auf einem Berg und ist mit einer entsprechenden Straße zu erreichen/ zu befahren. Straße? Wenn man das so nennen kann, denn wirklich viel Platz zum Abhang hin.. gab es nicht. Aber 50 km/h waren gestattet. Hallo? 50?Die haben wir uns definitiv nicht getraut zu fahren, denn der Abhang betraf keine 2 Meter.. Die Italiener hingegen heizen da wortwörtlich entlang. Das Erste, woran wir uns erstmal gewöhnen mussten. Aber ich muss dazu sagen, dass es eine Lösung für diese Problematik gibt, diese da lautet: HUPEN. Einfach hupen und dein Gegenüber weiß Bescheid (kurz vor den Kurven). Von der Unterkunft aus, ist alles nur mit dem Auto zu erreichen, sprich man passte sich der Lösung und dessen Fahrweise an. Das geht ganz schnell, kann ich Euch sagen.

Da ist es eben nicht wie hier in Deutschland. Die Menschen, egal welche.. Wir wurden in jeder Pizzeria, jedem Supermarkt sehr herzlich und freundlich empfangen/ behandelt. Die Mentalität der Italiener trifft sofort auf diese der Deutschen und ich kann Euch nach 10 Tagen sagen, dass diese einen Unterschied besitzen, der da gleicht „Tag & Nacht“. Hier ist alles so durchorganisiert, geplant, streng und korrekt. In Italien hingegen sieht das alles anders aus. Dort gibt es Häuser und Orte, die würden hier niemals stehen bleiben.. Der Deutsche Markler wäre längst hinterher! Dort schätzt und liebt man auch weniger! Wenig in dem Sinne, dass die Prioritäten eben woanders gesetzt werden. Zumindest macht dies den Anschein nach außen. Ich habe mich belesen und möchte hier auch festhalten, dass es immer Situationsbedingt zu betrachten ist und niemals allgemein gehalten wird. Ich berichte lediglich meinen Eindruck und dessen Gedanken, anhand meines Urlaubs dort.
Dolcedo
Hinterrhein - Schweiz
Billissimi
Monaco
Bellissimi liegt so ziemlich im Westen Italiens und somit ist eine Fahrt nach Frankreich/ Monaco wirklich kein Weg. Diese Chance haben wir selbstverständlich genutzt. An einem Tag sind wir nach Monaco und am separaten Tag nach Nizza. Zwei Tage, welche ich wohl nicht vergessen werde. In Monaco spielt sich ein völlig anderes Leben ab! Dies ist in keiner Form negativ gemeint, aber dennoch ist es schwer nachzuvollziehen. Dort leben Menschen, denen es finanziell nun mal sehr gut geht und das ist in alle Richtungen dort klar-deutlich erkennbar. Als Altenpflegerin werde ich dort wohl nicht länger wie nen Tag verbringen können. :0) Ich interessiere mich im Normalfall nicht für Autos und Boote.. Aber in Monaco kam selbst ich ins Staunen. Das ist einfach der Wahnsinn, mehr kann ich da gar nicht sagen.

Nizza.. Ebenso ein sehr lebendiger und dennoch schöner Ort. Eine Stadt, die nun vieles hinter sich lassen musste und trotzdem eine Freude und Empfängnisbereitschaft ausstrahlt. Egal wo man hinsieht, Menschen jeglicher Herkunft! Ich habe an dem Tag so viele Sprachen gehört. Den Stress genossen, den Trouble erlebt und es hat mich in keinster Form gestört. Im Gegenteil.. Man muss es gesehen haben!

Das soll´s erstmal gewesen sein, denn ich möchte niemanden mit zu vielen Worten langweilen. Der zweite Teil folgt.
Danke für Eure Zeit( Euer Interesse und Eure Mails.
Eure Tini

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