Guten Abend..

Ich hoffe, dass es jedem von Euch gut geht? Ich habe nun einige Tage nicht schreiben können, da ich sehr viel am Lernen bin und wenn ich das nicht tue, dann plotter ich Folie für gewisse Textilien oder Autoaufkleber. Das Ganze macht mir unheimlich viel Spaß, aber die Zeit vergeht bei diesen Arbeiten sehr schnell. Entschuldigt deshalb, dass ich ein paar Tage nicht habe schreiben könne. Heute möchte ich mal wieder über das Leben und dessen Ungerechtigkeiten schreiben. Ich weiß gar nicht, ob Ihr alles über mich wisst? Aber davon gehe ich aus, denn einige Texte sind inzwischen sehr alt und dessen Inhalte sagen stets etwas über mich und meine Person aus. Worauf ich heute Abend hinaus möchte, ist die Tatsache des „Glücklich seins“. Wie definiert Ihr das Wort glücklich? Selbstverständlich steht immer die Gesundheit meiner Kinder an erster Stelle. Aber muss man in der heutigen Zeit ein schlechtes Gewissen haben, wenn man auch für sich gewisse Wünsche trägt? So ganz für sich alleine?

Ist man dann egoistisch und denkt nicht zuerst an die Kinder? Ich liebe meine Kinder und das mehr, als Worte jemals ausdrücken werden. Aber dennoch habe ich ab und an die Momente, die nur meine Person betreffen. Ich meine.. ich bin eine Frau und eine Frau möchte (im Normalfall) immer etwas für sich und ihr Wohl tun. So auch ich.. Wenn ich solche Gedanken habe, dann denke ich jedoch immer daran, was ich erstmal meinen Kindern wieder gutes tun könnte. Sprich mein Wohl und auch meine Wünsche werden bei Seite geschoben. Liest und spricht man darüber, erhält man in alle Richtungen Zuspruch. Aber im Inneren frage ich mich dann, ob das stets ehrlich ist. Warum ist das Leben nicht so ausgelegt, dass man als komplette Familie das Recht auf Glück erhält? Versteht mich nicht falsch, denn im oberen Bereich erwähnte ich bereits die Selbstverständlichkeit einer bestehenden Gesundheit. Ich rede zum Beispiel von vielen, vielen schönen Orten auf der Welt. Wie viele wird man als Familie zu sehen bekommen? Welche Aktivitäten, wird man als Familie nicht umsetzen können? Man befindet sich in einem Leben, welches von morgens bis abends aus Arbeit und Alltag besteht. Dennoch sind viele Bereiche trotzdem nicht möglich. Ich begleite einen Job, welcher körperlich und geistig sehr anspruchsvoll ist.

Zumindest bin ich dieser Ansicht, denn innerhalb des Gesundheitswesens, bleibt man vor nichts verschont. Ich mache diesen Job gerne, aber dennoch bringt er mich immer wieder mal in die Überlegung, den Wechsel vorziehen zu müssen, da die monatliche Entlohnung einfach vorne und hinten nicht reicht. Wie vielen Menschen mag es heute so ergehen? Arbeiten und arbeiten, dennoch nichts erreichen zu können? Ich möchte hier nicht jammern müssen, denn das würde mich wohl kaum weiterbringen. Ich schreibe viel vom „positiven Denken“ und immer wieder trage ich diese Gedanken im Kopf. Ich versuche negatives umzuwandeln und einfach irgendwie schön zu reden.. Oftmals gelingt es mir auch, aber nur für den Moment. An den Tatsachen des Lebens, ändert es letztendlich nicht viel. Zumindest noch nicht. Es tut mir leid, wenn ich sehr negativ wirke.. Aber ich möchte hier alles mitteilen, bzw einfach ehrlich sein und solche Tage gibt es auch bei mir. Ich freue mich sehr über Kommentare/ Reaktionen.

Habt einen schönen Abend,

Tini.

Sollte man als Mutter mehr an sich denken?

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