Teil I

Guten Abend.


Heute möchte ich mal über die Ansichten schreiben. Ansichten die sich im Laufe der Jahre einfach drastisch ändern. Es gab viele Dinge in meinem Leben, die ich mir aus reinstem Herzen zu wünschen schien. Wenn ich heute darüber nachdenke, dann scheint dieses völlig uninteressant. Liegt es daran, dass wir älter werden? Mit Sicherheit zum Teil, denn im Laufe der Jahre sammelt man eine Menge an Erfahrungen. Erfahrungen die uns reifen lassen. Wir korrigieren gewisse Ansichten, da wir evtl Erfahrungen erlitten haben. In den meisten Fällen sind es negative Erfahrungen, die uns lernen lassen. Was auch logisch ist, denn positive Taten/ Geschehnisse erreichen Euphorie und Motivation.. Sprich, sie lassen uns weniger über den Hintergrund nachdenken. Merkwürdig oder? Das der Mensch so veranlasst ist, stets an negativem festzuhalten. Es dauert wesentlich länger, dieses zu verarbeiten und trägt gewiss mehr Zeit mit sich.. Positives hingegen vergeht auch schnell mal wieder und gerät somit schnell in Vergessenheit. Warum kann man als Mensch nicht daran arbeiten, dieses genau umgekehrt anzugehen? Wenn es doch machbar ist, stets negatives auseinander zunehmen, dann geht dies doch sicher auch umgekehrt? Denn auch positives lässt sich länger betrachten und sollte auseinander genommen werden. Wenn ich zum Beispiel positives erlebe, dann nehme ich zeitgleich mein Wohlbefinden wahr und frage mich dann..Was ich tun kann, damit dieses nicht immer so ist. Schließlich geht es mir damit wesentlich besser und ich bin als Mensch angenehmer (bez. auf meine Mitmenschen & Außenwelt).

Aber wie ändert man das? Achtet mal einfach einen Tag darauf, wie viel Zeit ihr dafür nutzt um zu schimpfen oder Euch mit dem Ernst des Lebens auseinanderzusetzen.. Es gibt zahlreiche Situationen in denen man das beobachten kann. Zum Beispiel auf Arbeit.. Ich arbeite in einer Sozialstation und werde jeden Tag mit den dunklen Seiten des Lebens konfrontiert. Ich lese und höre alles erdenkliche über Krankheiten.. Setze mich manchmal auch mit dem Tod auseinander und stehe dennoch jeden Tag auf und fahre wieder hin. Es gibt Situationen, die auch meine Grenze erreichen, dass muss ich an diesem Punkt mal gestehen, aber auch das ist nur menschlich und in meinen Augen ein Zeichen dafür, dass ich noch als Mensch funktioniere. Wenn ich am Ende wie eine Maschine von Patient zu Patient renne, ist in jedem Fall der Zeitpunkt gekommen, um meinen Job zu wechseln. Worauf ich aber hinaus möchte ist die Tatsache, dass es Schicksalsschläge im Leben gibt, an denen Du nichts ändern kannst.

Du kannst nur eins tun.. Du kannst für den Menschen da sein und mit Herz und Verstand handeln. Achte jedoch immer auf Dich! Solltest Du merken, dass es an Deine Grenzen & Psyche geht, dann musst Du was ändern. Merke Dir immer, das es Dir gut gehen muss! Wenn dieses nicht der Fall ist, bedenke das Du nichts weitergeben kannst! Und Dein Körper und Deine Psyche sich irgendwann revanchieren werden!

Es gibt am Ende für alles eine Lösung, Du musst sie nur suchen. Suche einen Weg, der Dir einen besseren Alltag beschert. Suche nicht nach Erweiterungen der Negativität! Versuche all die Baustellen, die Du in Deinem Leben besetzt, zu beseitigen und zu beenden. Gehe jede Station durch und setze am Ende ein Haken .. Wichtig ist, dass Du einmal gedanklich erfasst haben musst, dass dieses Thema ab sofort Geschichte ist und keinen Stellenwert mehr in Deinem Leben trägt.

Streiche Menschen, die Dir nichts Gutes wünschen! Opfere keine Zeit und keine Gedanken für Menschen, die dieses nicht schätzen! Du wirst am Ende wissen und erkennen, wer für Dich da ist und wer keinen Verlust darstellt.

Fazit: Die Veränderung im Leben erreichst Du nicht durch reden! Lerne zu handeln und erziele Dein Glück!

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