Unser stetiger (unangenehmer) Begleiter!



Was passiert danach mit uns? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Das sind Fragen und Gedanken, die wir Menschen gerne und wiederholt von uns fernhalten wollen. Völlig verständlich wie ich finde, denn der Tod bedeutet nichts anderes als „Das Ende“. Zugleich gibt es nichts in diesem Leben, was uns zeigt, dass der Tod evtl. irgendetwas Sinnvolles haben könnte. Vielleicht das er uns von Qualen befreit?! Uns auf eine andere Art und Weise -frei sein- lässt? Ihr erhaltet nun sicher ein Bild meiner Person, was ihr vorher nicht hattet. Aber glaubt mir, ich bin nicht krank..psychisch labil oder erleide anderweitige Probleme. Mein Problem erschließt sich nur aus einem – der Alltag – das Denken der Menschen. Ich habe stets Themen im Kopf, welche mich auseinandernehmen lassen. Es gibt zahlreiche Situationen und Begegnungen im Leben, die mich dazu bringen, Dinge zu hinterfragen oder gar verstehen zu wollen.

So wie es in diesem Fall, der Tod ist. Was denkt ihr? Die Frage „Gibt es ein Leben nach dem Tod?“ . Was wartet hinter auf uns? Was geschieht mit uns? Ist es die reine Religion und das damit verbundene erbrachte Denken, was uns leitet? Ich meine, sind wir stets darauf ausgelegt, was Menschen uns erzählen? Niemand kann dieses wirklich beantworten. Der Tod wird von uns mit dunklen und schmerzhaften Worten verbunden. Er zeigt uns wie sehr es schmerzt, wenn man einen Menschen verliert! Er zeigt uns ebenso, dass er ein stetiger Begleiter ist, denn niemand weiß, wann er eintritt. Aber er zeigt uns auch, dass wir das Leben und damit jeden einzelnen Moment mehr genießen sollten. Wir schlagen uns stets mit so vielen Sorgen durch die Jahre. Wir sind so sehr damit beschäftigt immer nach was anderem zu suchen! Steigerung! Macht! Wir ärgern uns oft und stellen fest, dass wir dies und das nicht haben erleben können. Das wir gezielte Vorhaben selbst streichen, indem wir uns nicht trauen! Wir sind ängstlich und vorsichtig zugleich, da wir jeden Tag dieses Gefühl vermittelt bekommen.

Wenn ein Mensch von uns geht, tendieren wir dazu Gefühle freien Lauf zu gewähren. Was die Menschlichkeit in uns zeigt. Wir stellen uns Fragen und nehmen Antworten auseinander. Wir schauen solange, bis wir eine Antwort haben, die uns damit leben lässt. Wir akzeptieren. Das tun wir aus dem Grund, da es uns kaputt machen würde. Schließlich wartet morgen früh der nächste Tag auf uns und wir müssen weiter machen. Ganz gleich wie es in Euch aussehen mag, die Welt da draußen und die dahinterstehende Zeit, dreht sich weiter. Als sei nie etwas vorgefallen oder passiert. Lasst es nicht zu und nehmt Euch Eure Zeit die Ihr braucht. Der Verlust eines Menschen ist niemals nur eine Phase. Er bleibt dauerhaft bestehen. Sucht Euch Mittel und Wege, mit denen es Euch besser geht. Die Akzeptanz ist das eine und wird notwendig sein.. Aber die eigene Geschichte ist das Andere und wird für Dich und nur darum geht es, für DICH, das Beste sein.

Berufsbezogen: Kein Paragraph und kein Gesetz der Welt, kann festhalten wie ihr mit dem Tod umzugehen habt. Die Reaktion dessen, ist Eure Menschlichkeit und nichts anderes. Wichtig ist nur, dass Ihr den Weg findet, dass es Euch nicht dauerhaft begleitet. Der Mensch tendiert gerne zu den Worten : „Distanz bewahren“. Da mag er aus reiner Vorsicht Recht haben. Aber auch im Beruf ist es wie im wahren Leben.. (Einen Unterschied gibt es jedoch –folgt-) Entweder ich mag einen Menschen oder ich akzeptiere ihn und behandle ihn so, wie auch ich es von ihm wünsche. Es gibt allerdings immer Ausnahmen! Wie im richtigen Leben. Es mögen Menschen in Dein Leben treten, wo die Distanz schwieriger umsetzbar scheint. Sodass Du dann in einer Situation bist, welche nur Du selbst in der Hand hast. Nur Du kannst beurteilen, wie viel Du an Dich heran lässt oder nicht.

Der Unterschied, auf den ich zurückkommen wollte.. Betrifft die Tatsache, dass wir Menschen in der Altenpflege immer ganzheitlich denken sollten! Jeder wird oder sollte zumindest, mit Herz und Verstand behandelt werden! Wenn dieses nicht der Fall sein sollte, möge man sich doch bitte nach einem neuen Job umsehen. Wir alle werden einmal an diesem Punkt gelangen, indem auch wir solchen Menschen gegenüberstehen, wie wir es einmal waren. Danke für Eure Zeit, auf meinem Blog. Kroos

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden. Vielen Dank, Tini Kroos.

Schließen