Die Fähigkeiten einer jeden Mama und eines jeden Papas



Das ist so ein Bereich, über welchen ich mit einem breiten Grinsen schreiben mag. Abgesehen von der Tatsache, dass man mit Leib und Seele Mama ist, steht hinter dem Ganzen noch eine umfangreiche Liste an Fähigkeiten. Ich nenne es deshalb Fähigkeiten, da man diese Art von Veränderung wirklich nur als Elternteil verstehen kann. Beginnen wir einmal mit einem Beispiel vom gestrigen Tag. Mein kleiner Sohn und ich sind auf dem Weg zu Garten gewesen; angekommen auf dem Parkplatz, sortiere ich schon gedanklich was wir alles aus dem Auto mitnehmen müssen. Ich bin relativ schnell vergesslich, muss ich mal mit einwerfen. Ausgestiegen und mit ziemlicher Sicherheit, an alles gedacht zu haben, will mein Sohn die Autotür bereits schließen. Tja, in dem Moment, hab ich den Gartenschlüssel im Auto liegen sehen.

Ich kann Euch sagen, dass es ziemlich heftig weh getan hat und selbstverständlich mitten auf der Stirn hinterlegt ist…Nein, nicht irgendwo sonst auf meinem Körper, auf der STIRN.

Allein die Tatsache, dass es sehr weh tat, reicht aber nicht. Ich hätte tatsächlich heulen können, denn das Blut lief und die Wunde an der Stirn war spürbar tief. Aber? Ich war nicht alleine, also heißt es „Zusammenreißen“. Mein Sohn hat sich so erschrocken und es tat ihm sichtbar so leid, dass ich nicht hätte anfangen können zu heulen. Geschweige denn zu fluchen! Was bei den Schmerzen verdammt gut getan hätte. Schnell was getrunken und kurz hingesetzt, da ich Schwindel bekam und dann ging es wieder. Ich taumelte dann mit meinem Kleinen zum Garten und tat so, als wenn überhaupt nichts Schlimmes passiert sei. Hätte ich jetzt extrem geweint oder gar geflucht, hätte er sich am Ende die Schuld erteilt, da er die Autotür zugeschlagen hat. Das ist aber nur ein Beispiel von vielen, in denen man sich am Riemen reißen muss, zum Wohle des Kindes.

Alltagsbegleitungen einer Mama | eines Papas



Gehen wir mal zu den täglichen Dingen über und das werden sicher einige von Euch kennen. Perfekt, der Morgen.. Mein Tag beginnt so, dass ich freiwillig eine gute Stunde eher aufstehe, denn nichts geht morgens über meinen Kaffee. Egal, wie tief meine Laune sich befinden mag, sobald die Kinderzimmertüren geöffnet werden, ist Ende damit. Bedarf einer gewissen Zeit, denn ich liebe den Schlaf mittlerweile.

Oder kennt ihr das, wenn man die Kinder dazu bringen muss, etwas zu essen oder auch zu trinken? Was lässt man sich da alles einfallen? Richtig, eine Menge. Ich schnitze sogar aus Brot, irgendwelche Segelboote, Hauptsache es wirkt interessanter. Beim Trinken experimentiere ich mit Obst und Gemüse. Ich biete alles an, denn in fast allen Sorten befindet sich ein Flüssigkeitsanteil. Ist aber nur einer vieler Ideen, welche man zum Erfolg umsetzt. Zwiebeln, redet man schön, denn sie helfen bei Ohrenschmerzen, Halsschmerzen oder wirken gezielt, wenn man von einer Biene oder Hummel gestochen/gebissen wird.

Und erstaunlicherweise klappt es, wenn Mama es vor macht. Wenn wir draußen unterwegs sind, dann schwirren meine Blicke nicht mehr aus Eigeninteresse durch die Gegend, sonders fundieren als Vorsichtsmaßnahme. Verrückt oder? Aber jede Mama wird es kennen. Singen, Tanzen, auf einem Bein springen oder auch als Pferd durch die Wohnung spazieren, gehören zu meinem Ablauf.

Man darf auch als Mama oder Papa wieder Kind sein!


Einen Punkt habe ich allerdings bei mir entdeckt, der mir nicht liegt. Ich kann definitiv keine Haare schneiden. Bei meinem Großen war es soweit, das er anschließend ein Base-Cap aufsaß und zum Friseur wollte. Und bei meinem Kleinen ging es anschließend nicht mehr ohne Wasser/Gel im Haar. Dabei war ich immer der Meinung, das es einfach sei. Ab sofort gehen wir alle zum Friseur. Abends reibt man sich dann die Augen und bestätigt seinem Kind, dass der Sand des Sandmannes angekommen sei. Morgens wäscht man sich diesen dann gemeinsam raus und fragt dann laut/lachend, warum der Sandmann denn so viel Sand in die Augen machen musste. Wir sind also nicht nur Mama, die für den Herd und die Wäsche verantwortlich sind, denn das sind Dinge die nebenbei laufen müssen, oder hinten angestellt werden. Wir sind da, um Liebe zu vergeben, um unsere Kinder zu trösten.. Um abends die Monster zu verjagen..

Um singen, tanzen und springen zu können. Wir sind Mama, um die Natur neu zu erkunden und plötzlich Käfer anfassen, Ihnen zuschauen und sich zusammen zu reißen, wenn diese in die Hand genommen werden. Wir finden plötzlich Dinge nicht mehr schlimm, vor denen wir uns sonst geekelt haben. Wir sehen es in diesem Fall anders, denn vermitteln wir Angst und Ekel, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass unsere Kinder es nicht anders sehen. Wir sind auch Mamas, um mit der heutigen Musikwelt mithalten zu können. Ich werde das Glück haben, dass ich immer auf dem neusten Stand bin, da mein Großer einfach alles weiß und hört.

Ich lerne wieder dazu und höre Teile aus dem Geschichtsunterricht. Erwische mich dabei, das viel Wissen bereits verloren gegangen ist.. Wir sind auch Mamas, um den ersten Liebeskummer weniger zu dramatisieren, da unser Mutterherz einspringt und es seinem Kind nicht noch schwerer gemacht werden soll. Natürlich darf man nicht über das Mädel oder den Jungen schimpfen/fluchen, welche(r) Deinem Kind weh getan hat. Das würde dann vermitteln, dass keinerlei Lösungen notwendig sind, da die verbale Äußerung reicht.

Liebe Mamas und auch liebe Papas



Ihr besitzt das größte Glück und erhaltet die Chance, einen Teil in Euch wieder zum Kind erwachen zu lassen. Genießt die Tatsache, dass Eure Kinder zu Euch hinauf schauen, da sie abhängig von Eurem Wissen sind. Sie lernen durch Euch. Sie leben durch Euch und lieben Euch aus tiefstem Herzen. Kleine Kinderherzen sollten deshalb stets und Ihr Leben lang, genau diese Sicherheit und Gesundheit zurückerhalten. Sie haben alle einen Anspruch und Recht darauf, denn Mama und Papa haben sich schließlich zu einer gewissen Zeit für sie entschieden. Wiegt sie bitte in Gesundheit, Wohlbefinden, Liebe und Sicherheit. Ich danke Euch, für Eure Zeit und freue mich, über Reaktionen.

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